Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich in den Streit um fehlende Milliarden für den Autobahn-Neubau in Deutschland eingeschaltet. Nachdem zahlreiche Unionspolitiker Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hart angegangen waren, er stelle bis 2029 insgesamt 15 Milliarden Euro zu wenig für den Straßenbau bereit, hat der Kanzler seine Fraktion zur Zurückhaltung aufgefordert. Der SPD-Chef reagiere „sehr sensibel“ auf Kritik, soll Merz bei einer Fraktionssitzung Teilnehmern zufolge gesagt haben. Lieber solle man Probleme intern besprechen, als ihn öffentlich zu kritisieren.