Zum zweiten Mal binnen weniger Tage musste sich Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Dienstag im Hauptquartier der Allianz in Brüssel vor die Journalisten stellen. Zum zweiten Mal musste der Niederländer erklären, wie die Nato auf die Provokationen durch russische Drohnen und Kampfjets reagiert, die den Luftraum von Mitgliedsländern an der Ostflanke der Allianz verletzt haben, namentlich Polen und Estland. Zum zweiten Mal sprach er davon, dass alles wie am Schnürchen geklappt, dass die Nato „entschlossen und stark“ auf die Bedrohung geantwortet und ihr Gebiet verteidigt habe. Auf die Frage, wie es dann sein könne, dass Russland sich ganz offensichtlich nicht abgeschreckt fühle, wusste Rutte allerdings keine überzeugende Antwort.