PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDurch Dick und DünnFahrbericht: Goes Terrox-Modelle Veröffentlicht am 23.09.2025Lesedauer: 5 MinutenCF Moto, chinesischer Dominator des europäischen ATV-Marktes, wertet seine Submarke Goes aufQuelle: CF MotoCF Moto, chinesischer Dominator des europäischen ATV-Marktes, wertet seine Submarke Goes mit einer Tausender und einer Fünfhunderter auf. SP-X/Hohlwegen, Österreich. Den Namen Hohlwegen trägt ein Dorf, auf dessen Fluren sich auch das Fahrsicherheitszentrum des ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club) befindet. Passender könnte ein Ortsname für die Präsentation von All Terrain Vehicles (ATV) nicht sein: Das gebirgige Areal weist Kiesstraßen, umfangreiche Wasserlöcher und wüste, nur grob planierte Natur-Auffahrten auf. Und eben auch Hohlwege. Den ATV-Modellen Goes Terrox 1000 Touring und der kleineren Terrox 500 L wird auf Steilauffahrten mit Start in halbmetertiefer Schlammbrühe, auf felsdurchsetzten Erdwegen mit schreckeinjagenden, steindurchsetzten Spuren und kniffligen, stark hängenden Geländekanten alles abverlangt. Die Kulisse gibt sich hochalpin.

Goes, eine einstmals auf dem deutschen Markt weitgehend unbedeutende französische ATV-Marke, wurde Anfang 2024 von CF Moto übernommen und unter Verwendung vorhandener Komponenten neu aufgestellt. Nach Deutschland und Österreich brachten die Chinesen ihre „neuen“ Modelle erst Ende vergangenen Jahres. Etwa 40 Betriebe umfasst das Händlernetz bisher in Deutschland; der Vertrieb der CForce-Modelle der Konzernmutter CF Moto läuft über ein fast viermal größeres, streng getrenntes Händlernetz. Doch nun wollen die Chinesen zusätzlich Gas geben. Die Zielgruppe ist breit gefächert: Eingesetzt werden ATVs von Organisationen wie Bergwacht, Wasserwacht oder auch Nationalpark-Verwaltungen, aber auch von Land- und Forstwirten sowie von Jägern, und natürlich dienen sie auch für Freizeitzwecke. Zugelassen werden sie grundsätzlich als Traktoren.