Die Zahlen sind gigantisch. 100 Milliarden Dollar will der KI-Chiphersteller Nvidia in den kommenden Jahren in den KI-Softwarehersteller Open AI investieren. Sollte der Deal tatsächlich durchgezogen werden, dann wäre es das größte Geschäft dieser Art, das es je gegeben hat. Noch nie hat ein börsennotiertes Unternehmen so viel Geld in eine nicht börsennotierte Firma gesteckt.

Damit es so weit kommt, müssen allerdings ein paar Faktoren gegeben sein, von denen die beteiligten Parteien nicht alle unter Kontrolle haben. Im Kern sieht die Vereinbarung vor, dass Open AI auch in den kommenden Jahren riesige Summen in den Ausbau der KI-Rechenzentren investiert. Das hätte das Unternehmen von Sam Altman wohl ohnehin getan. „Am Anfang steht die Rechenleistung“, sagte der Open-AI-Chef bei der Vorstellung der Vereinbarung. „Rechenzentren sind die Basis für die Wirtschaft der Zukunft.“

Nvidia-Chef Jensen Huang betonte die schon bislang enge Verbundenheit der Unternehmen: „Nvidia und Open AI haben sich ein Jahrzehnt lang gegenseitig gepusht.“ Dieses Investment markiere nun den nächsten Sprung nach vorn.

Die US-KI-Unternehmen verknüpfen ihre Schicksale

Die bereits beschlossenen Eckpunkte der Vereinbarung zwischen Open AI und Nvidia führen nun dazu, dass in den neu zu bauenden Rechenzentren von Open AI jeweils die neueste Generation von Nvidia-KI-Chips zum Einsatz kommt. Dazu wollen die Unternehmen sich bei der Planung neuer Chipgenerationen und neuer Rechenzentren „eng abstimmen“.