Schweinfurt (dpa/lby) - Das Amtsgericht Schweinfurt hat gegen einen mutmaßlichen Komplizen eines betrügerischen Bankangestellten einen Strafbefehl erlassen. Dem Mann werde Geldwäsche in 54 Fällen vorgeworfen, teilte das Gericht mit. Der Beschuldigte kann gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen.
Die Staatsanwaltschaft möchte nach eigenen Angaben für den 1951 geborenen Mann eine Freiheitsstrafe von einem Jahr, ausgesetzt zur Bewährung, erreichen. Zudem sollte Bargeld in Höhe von 43.000 Euro von dem Verdächtigen eingezogen werden.
Die Behörde geht davon aus, dass der Beschuldigte Zahlungen für den kriminellen Bankberater abwickelte, der nachweislich mehrere Senioren um ihr Vermögen gebracht hatte.
Hauptbeschuldigter in Haft
Dafür wurde der 58 Jahre alte Bankangestellte im August vom Landgericht Schweinfurt wegen Betruges verurteilt - die Entscheidung auf fünf Jahre Haft ist bereits rechtskräftig.






