Überall Oper. Matthias Schulz, der neue Intendant des Opernhauses Zürich, will maximale Sichtbarkeit für sein Haus. Zwei Tage vor der Eröffnungspremiere begleitete er selbst Elīna Garanča bei einem Liederabend am Klavier (Schulz spielt hervorragend Klavier), dann wurde das Haus die ganze Nacht bespielt, man konnte dort schlafen, am Morgen Yoga machen oder die ganze Nacht einem Tänzer zuschauen. Muss eine große Sause gewesen sein, die Leute vom Opernhaus waren selbst verblüfft über den Andrang. Schulz’ größter Coup aber ist die Übertragung der Eröffnungspremiere (ein bisschen zeitversetzt) im Schweizer Fernsehen und auf Arte: Richard Strauss’ „Rosenkavalier“ zur Prime-Time.
„Rosenkavalier“ in Zürich: Gebt uns Herzschmerz, Ach und Weh
Der Großkünstler Helnwein macht die Kostüme, Joana Mallwitz dirigiert: Matthias Schulz eröffnet seine Intendanz am Zürcher Opernhaus mit dem „Rosenkavalier“.







