PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsWie Städte beim Anwohnerparken zur Kasse bittenFünf Jahre ohne ObergrenzeVeröffentlicht am 22.09.2025Lesedauer: 2 MinutenDer Bewohnerparkausweis ist die Ausnahmegenehmigung der Parkraumbewirtschaftung: Er erlaubt Anwohnern das Parken im eigenen QuartierQuelle: SP-XSeit Oktober 2020 sind die Gebühren für Bewohnerparken nicht mehr gedeckelt. Das hat sich teilweise drastisch ausgewirkt: Gestaffelt nach Autolänge, Gewicht oder Platzbedarf, pauschal teuer oder auch unverändert günstig – so viel kostet Parken von Berlin bis Ulm, von Münster bis München. SP-X/Köln. Innerhalb von fünf Jahren haben sich die Gebühren für das Anwohnerparken in großen deutschen Städten deutlich auseinanderentwickelt. Dabei haben sich die Preise in diversen Städten vervielfacht, in anderen überhaupt nicht verändert. Die Spanne reicht von 10,20 bis 360 Euro pro Jahr für einen Bewohnerparkausweis.
Autofahrer in Bonn zahlen pauschal 360 Euro pro Jahr, in Münster 260 Euro, in Ulm und Freiburg 200 Euro, in Karlsruhe 180 Euro. Auch in Mainz oder Aachen kann bei einem großen Auto die Jahresgebühr auf über 300 Euro steigen, da nach Fahrzeugfläche (Länge×Breite) berechnet wird; ein großes SUV (5x2,05 Meter) kostet hier beispielweise rund 320 Euro im Jahr. In Tübingen sind die Gebühren nach Fahrzeuggewicht gestaffelt (240-300 Euro/Jahr), in Köln nach Fahrzeuglänge (100-120 Euro/Jahr). Für finanziell schwache Haushalte sind Ermäßigungen möglich.






