Obendrein sollen Spitzen- wie Nachwuchsforscher aus aller Welt die Möglichkeit erhalten, in Baden-Württemberg zu forschen. Einen entsprechenden Beschluss will das Landeskabinett an diesem Dienstag fassen, wie das Handelsblatt aus Regierungskreisen erfuhr.Mit dem „Zukunftspaket Global Partnership in Science“ will die grün-schwarze Landesregierung die Innovationskraft stärken und die Forschungsexzellenz mit Spitzen- und Nachwuchsforschern ausbauen.Zehn der insgesamt 23,6 Millionen Euro sollen dazu dienen, möglichst unbürokratisch und schnell auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Berufungen von Professoren zu ermöglichen, die sich in den USA nicht mehr wohlfühlen. Das Global-Professorship-Programm existiert bereits und soll nun finanziell aufgestockt werden.50Wissenschaftleraus Harvard sollen in Heidelberg forschen.Auch der Bund geht so vor: Das Forschungsministerium investiert verstärkt in bestehende Anwerbeprogramme, die von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie dem Deutschen Akademischen Auslandsdienst angeboten werden.