Die Spieler von damals wurden empfangen, wie das in anderen Ländern meist nur Kriegsveteranen widerfährt. Einer nach dem anderen wurde lautstark über die Stadionboxen ausgerufen, die Spieler winkten in Richtung der Zuschauertribünen, klopften sich mit der Faust aufs Herz und schienen die Ovationen genüsslich aufzusaugen. Und so versammelten sich auf dem Rasen des Hamburger Volksparkstadions zahlreiche Namen, die selbst Kneipenquiz-Stammgästen ein wenig abverlangen dürften: Der damalige Trainer Frank Pagelsdorf war ebenso erschienen wie der weiterhin furchterregende Verteidiger Stig Töfting, der nun brillentragende Roy Präger und die meisten weiteren Mitglieder des HSV-Teams, die 2000 bei einem wahnwitzigen 4:4 in der Champions League gegen Juventus Turin dabei waren.