In der Schule wird Klausur geschrieben, im Polizeikommissariat werden Akten sortiert, irgendwo pflegt ein Junge seine kranke Mutter. Öder Alltag in Magdeburg. Für genau diese Normalität nimmt sich dieser Krimi in den ersten 15 Minuten viel Zeit. Fast wäre die Grenze zur Langeweile überschritten, gäbe es nicht dieses diffuse Gefühl der Anspannung, das zeitgleich entsteht. Und dann nicht mehr weggeht.