PfadnavigationHomeSportLeichtathletikZwei deutsche Staffeln im Finale – Kugelstoß-Olympiasiegerin verpasst MedailleVeröffentlicht am 20.09.2025Lesedauer: 3 MinutenFinale über die 4x100 Meter erreicht: Die deutsche Staffel mit Rebekka Haase, Sina Mayer, Gina Lückenkämper und Sophia Junk (v. l.)Quelle: Michael Kappeler/dpaDie deutschen Staffeln hinterlassen im WM-Finish einen starken Eindruck. Das Frauen-Team um Gina Lückenkemper weckt Medaillenhoffnungen. Ein Favorit ist raus, einer bekommt noch eine zweite Chance. Im Kugelstoßen erwischt Olympiasiegerin Ogunleye keinen guten Tag.Zwei von drei deutschen Staffeln stehen im Gegensatz zu zwei gescheiterten Goldkandidaten zum Abschluss der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio in den Endläufen. Die Sprinterinnen um die ehemalige Doppel-Europameisterin Gina Lückenkemper erreichten auf Platz drei aller Vorläufe über 4 x 100 Meter das Finale. Vor Schlussläuferin Lückenkemper hatten Sina Mayer, Rebekka Haase und Sophia Junk den Grundstein für die starke Zeit von 41,86 Sekunden gelegt. Lückenkemper holte beim Auftritt, der Medaillenhoffnungen weckt, auf der Zielgeraden noch die Britin ein. Nur die USA waren in diesem Vorlauf in 41,60 Sekunden schneller. „Für die Medaille muss auf jeden Fall alles passen“, sagte Lückenkemper im ZDF. „Finale ist noch mal ein neuer Adrenalinkick.“Lesen Sie auchEin gutes Jahr nach Bronze bei den Olympischen Spielen in Paris will die Staffel wieder weit vorne landen. Aus dem Team von damals waren bei den Vorläufen im Nationalstadion Japans noch Junk und Lückenkemper auf der Bahn.Ausscheidungsrennen für USA und Kenia Das Quartett der Männer über 4 x 100 Meter aus Deniz Almas, Marvin Schulte, Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah erreichte in 38,12 Sekunden sicher das Finale. Insgesamt war es die sechstbeste Zeit. Sie profitierten zudem auch vom Wechselfehler der Jamaikaner, die als Goldfavorit schon im Vorlauf ausschieden. „Es wird noch mal ein bisschen justiert und dann hoffen wir, dass es am Sonntag schneller wird“, sagte der deutsche Rekordhalter Ansah.Lesen Sie auchLesen Sie auchÜber 4 x 400 Meter der Männer konnte sich Seriensieger USA im Vorlauf nicht für das Finale qualifizieren. Da die Amerikaner nach Ansicht der Jury ebenso wie das Quartett aus Kenia dabei behindert worden war, können beide Nationen noch auf das Final-Ticket hoffen. In einem Ausscheidungsrennen am Sonntag geht es um einen zusätzlichen Startplatz im Endlauf. US-Teams waren in dieser Disziplin bei Weltmeisterschaften seit 2005 nur einmal geschlagen worden.„Ich muss nicht enttäuscht sein“, sagt OgunleyeFür Skadi Schier, Johanna Martin, Jana Lakner und Elisa Lechleitner reichte es über 4 x 400 Meter nicht. 3:25,33 Minuten bedeuteten Platz zehn in den Vorläufen. Eine deutsche Männer-Staffel hatte sich auf dieser Strecke nicht für die WM qualifiziert. Die deutsche Mixed-Staffel über 4 x 400 Meter war zum WM-Beginn im Vorlauf ausgeschieden.Beim Kugelstoßen verpasste Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye eine Medaille klar. Die 26-Jährige belegte im Finale am vorletzten WM-Wettkampftag mit einer Weite von 19,33 Metern den sechsten Platz.In der Qualifikation hatte Ogunleye noch die Bestweite mit 19,65 Metern gestoßen. Im Finale steigerte sich dann allerdings die Konkurrenz, Ogunleye wiederum kam nicht an die Leistung heran. Es gewann die Niederländerin Jessica Schilder, die dank des sechsten und letzten Versuchs mit 20,29 Metern Gold bejubelte. Zweite wurde Topfavoritin Chase Jackson aus den USA (20,21 Meter) vor Maddison-Lee Wesche aus Neuseeland (20,06 Meter).Ogunleye konnte ihren sensationellen Gold-Coup von den Sommerspielen in Paris im vergangenen Jahr nicht wiederholen und wartet weiter auf ihre erste Medaille bei einer Freiluft-WM. Zu den Topfavoritinnen zählte sie, die später meinte, nicht enttäuscht sein zu müssen, angesichts der Vorleistungen ohnehin nicht. dpa/LaGa
Leichtathletik: Zwei deutsche Staffeln im Finale – Kugelstoß-Olympiasiegerin verpasst Medaille - WELT
Die deutschen Staffeln hinterlassen im WM-Finish einen starken Eindruck. Das Frauen-Team um Gina Lückenkemper weckt Medaillenhoffnungen. Ein Favorit ist raus, einer bekommt noch eine zweite Chance. Im Kugelstoßen erwischt Olympiasiegerin Ogunleye keinen guten Tag.








