Rostock (dpa/mv) - Einen Falschfahrer hat die Polizei am Morgen bei Rostock von der A19 geholt. Der 73-jährige Mann aus Schweden hatte den Angaben zufolge vor dem Warnowtunnel gewendet, vermutlich weil er sich verfahren hatte.

Dann sei er rund zehn Kilometer in Richtung Berlin auf der Gegenfahrspur gefahren, ehe ihn die Beamten an der Anschlussstelle Rostock-Süd stoppen konnten. Zu dem Zeitpunkt war er langsam auf der Überholspur unterwegs und machte mit Lichtzeichen auf sich aufmerksam, wie es hieß.

Keine Strafanzeige

Die Polizei war von zahlreichen Autofahrern alarmiert worden, die den Falschfahrer gegen 6.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Rostock-Überseehafen und Rostock-Süd bemerkt hatten. Demnach sperrten die Beamten die Autobahn in dem Bereich. Auf den Mann kommt nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren zu, wie es weiter hieß. Auf eine Strafanzeige sei verzichtet worden, weil keine anderen Autofahrer gefährdet worden seien.

Falschfahrten auf Autobahnen