PfadnavigationHomeRegionalesHamburgProzessauftaktFriseur soll Kunden nach Streit um Haarschnitt mit Schere niedergestochen habenVeröffentlicht am 23.09.2025Lesedauer: 2 MinutenQuelle: Soeren Stache/dpaEin Streit um einen misslungenen Haarschnitt eskaliert: Ein Friseur soll einen Kunden mit einer Schere attackiert und lebensgefährlich verletzt haben. Nun steht er in Hamburg vor Gericht – und muss sich auch für weitere Gewalttaten verantworten.Bei einem Streit um einen angeblich misslungenen Haarschnitt soll ein Friseur in Hamburg einen Kunden mit einer Schere angegriffen und schwer verletzt haben. Der 30-Jährige ist wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung angeklagt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll er dem damals 33 Jahre alten Kunden angedroht haben, er wolle ihn „umbringen und abstechen“.Die Tat ereignete sich vor fast fünf Jahren, am 28. November 2020, im Stadtteil Billstedt. Jetzt begann vor dem Amtsgericht St. Georg der Prozess gegen den 30-Jährigen. Am ersten Verhandlungstag äußerte sich der Mann nur zu einem weiteren Anklagevorwurf. Ihm werden noch fünf weitere Gewalttaten vorgeworfen.Lesen Sie auchBei dem Streit im Friseurgeschäft war es laut Anklage zunächst zu einem Handgemenge gekommen, nachdem der Kunde seine Unzufriedenheit über den Haarschnitt geäußert hatte. Im Laufe der Auseinandersetzung soll der Friseur zur Schere gegriffen und dem 33-Jährige dreimal in den Oberkörper gestochen haben. Der Kunde erlitt innere Blutungen und befand sich den Angaben zufolge in potenzieller Lebensgefahr.Fünf Monate vor der Tat, am 1. Juli 2020, soll der Angeklagte zusammen mit zwei Komplizen einen Mann am Busbahnhof Billstedt angegriffen haben. Die Angreifer sollen diesen geschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Tat geplant gewesen ist. Einer der Täter habe mit einem Messer auf den jungen Mann eingestochen, erklärte die Staatsanwältin. Er erlitt Schnittwunden und andere Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.Lesen Sie auchDer angeklagte Friseur sagte, er habe den Mann am Busbahnhof nicht angegriffen. Er habe nur die Auseinandersetzung mitbekommen und sei dem Angegriffenen zu Hilfe geeilt.Das Schöffengericht hat zahlreiche Zeugen geladen und drei Fortsetzungstermine bis zum 30. Oktober angesetzt.lno/juve
Prozessauftakt: Friseur soll Kunden nach Streit um Haarschnitt mit Schere niedergestochen haben - WELT
Ein Streit um einen misslungenen Haarschnitt eskaliert: Ein Friseur soll einen Kunden mit einer Schere attackiert und lebensgefährlich verletzt haben. Nun steht er in Hamburg vor Gericht – und muss sich auch für weitere Gewalttaten verantworten.






