Was bleibt? Was erweist sich als unersetzlich, wenn nach und nach alle geistigen Arbeitsschritte und literarischen Betriebsteile durch Dienstleistungen Künstlicher Intelligenz substituiert werden? Die Antwort von Ayad Akhtars Theaterstück „Der Fall McNeal“, das ein halbes Jahr nach der deutschsprachigen Erstaufführung der von Daniel Kehlmann übersetzten Fassung am Wiener Burgtheater (F.A.Z. vom 4. März) jetzt seine deutsche Erstaufführung im Kleinen Haus des Düsseldorfer Schauspielhauses erlebte, lautet: die Zeitung. Und das könnte doch eine gute Nachricht sein für alle, die eine Zeitung lesen, oder jedenfalls für denjenigen, der in einer Zeitung schreibt.