Zwei frische Nachrichten, die die Lage des sogenannten Anti-Doping-Kampfes hübsch bündeln: Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) hat die kenianische Anti-Doping-Agentur kürzlich für „non-compliant“, für nicht-konform erklärt. Was so sperrig klingt wie die Nachricht aus einer Planfeststellungsbehörde, ist ein saftiges Misstrauensvotum seitens der globalen Oberaufsicht. Sie traut einem Mitgliedsverband erst mal nicht mehr zu, die Anti-Doping-Arbeiten im Land zu führen. Bessert die Agentur bis Anfang Oktober nicht nach, droht Kenias Athleten im schlimmsten Fall ein internationales Startverbot.
Marathonläufer Sawe: Selbst bei 250 Dopingtests pro Woche läuft der Zweifel weiter mit
Sabastian Sawe, derzeit schnellster Marathonläufer der Welt, finanziert sein eigenes, rigides Anti-Doping-Programm. Ein ehrenwerter Schritt – der aber viel zu kurz greift.











