PfadnavigationHomeRegionalesHamburgOlivia Jones und Kult-Türsteher„Kurze Zündschnur, kleiner Pimmel – unsere Kampagne spricht Kiez-Klartext“Veröffentlicht am 16.09.2025Lesedauer: 2 MinutenTravestiekünstlerin Olivia Jones (l) zeigt mit Türsteher Fabian Zahrt ein Motiv der bundesweiten Mitmach-Plakatkampagne gegen Gewalt im NachtlebenQuelle: Markus Scholz/dpaFreche Sprüche, starke Botschaften: Eine neue Plakatkampagne aus St. Pauli will das Nachtleben sicherer machen. Die Aktion startet bundesweit – mit prominenter Unterstützung.Mit provokanten Plakaten will sich die Kampagne „Gewalt ist scheiße – feier friedlich!“ bundesweit gegen Gewalt im Nachtleben richten und für Aufklärung sorgen. „Kurze Zündschnur, kleiner Pimmel“, „Ehrenmänner bleiben cool“ oder „Auftrags-Chiller“ ist auf den Werbetafeln zu lesen.Lesen Sie auchDie Hamburger Kiezgröße Olivia Jones, die rund um die Reeperbahn Touristen-Touren anbietet und seit Jahren erfolgreich eigene Bars betreibt, präsentierte die Aktion gemeinsam mit dem Kult Kieztouren Team, dem Business Improvement District (BID) Reeperbahn+ und der Interessengemeinschaft (IG) St. Pauli. Die Aktion richtet sich gegen eskalierende Gewalt in Bars, Clubs und auf den Straßen deutscher Ausgehviertel. „Wer meint, Krawall würde zu einer Party dazugehören, ist kein Mann, sondern ein Vollidiot“, sagte Olivia Jones bei der Vorstellung der Kampagne.Enge Zusammenarbeit mit TürstehernEntstanden ist die Aktion in enger Zusammenarbeit mit Türsteherinnen und Türstehern aus ganz Deutschland. Das Ziel: ein möglichst breites Publikum erreichen. „Unsere Kampagne spricht Kiez-Klartext“, sagt Mitinitiator Fabian Zahrt. Die Plakatmotive wurden direkt im Hamburger Stadtteil St. Pauli produziert.Unterstützt wird die Aktion von zahlreichen Betrieben auf dem Hamburger Kiez. Auch viele Prominente haben sich angeschlossen, darunter Janine Kunze, Giulia Siegel und Katy Karrenbauer. „Für uns ist das die konsequente Fortsetzung unserer „Lieb sein!“-Kampagne“, sagt Julia Staron vom BID.„Wenn es darauf ankommt, halten wir zusammen“Lars Schütze von der IG St. Pauli ergänzte: „Wir setzen uns seit Jahrzehnten für den Kiez ein – und Gewalt hat hier keinen Platz.“ Olivia Jones hofft, mit der Aktion Millionen Menschen zu erreichen. „Das ist St. Pauli“, sagte Fabian Zahrt: „Wenn’s darauf ankommt, halten wir zusammen.“ jlau