Die Ehrengäste werden ganz oben am Brennerpass erwartet, auf mehr als 1350 Metern Seehöhe. Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni und ihr Verkehrsminister Matteo Salvini werden sich an diesem Donnerstag ebenso auf einem großen Parkplatz neben der Brennerautobahn einfinden wie Kanzler Christian Stocker und Verkehrsminister Peter Hanke aus Österreich sowie EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas. Was sie miteinander feiern wollen, spielt sich aber viele Hundert Meter tiefer im Fels unter ihren Füßen ab.
Zum ersten Mal gibt es im Brennerbasistunnel einen Durchstich zwischen Italien und Österreich – vorerst nur im Wartungstunnel unterhalb der beiden Hauptröhren für die Züge, und doch ist es ein symbolischer Durchbruch für eines der bedeutendsten Verkehrsprojekte in der EU. Auf welchen Schienenwegen die Züge irgendwann einmal durch Bayern Richtung Brennerbasistunnel rollen werden, ist allerdings nach wie vor offen.
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