„Streiten dürfen“ macht stark. Deshalb listet das bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales diesen Slogan auch auf einer speziellen Website als eine von „acht Sachen, die stark machen“ auf. Allerdings – genannte Internetseite heißt nicht umsonst „Stark durch Erziehung“ – will Streiten gelernt sein.
In diesem Sinne ergehen an Eltern Ratschläge wie: „Negative Gefühle wie Abneigung oder Wut erlauben.“ Oder: „Unterschiedliche Meinungen zulassen und Toleranz zeigen.“ Und auch: „Vorbild für eine positive Streitkultur sein.“ Wie letztere in Bayern genau aussieht, darüber scheiden sich in der Praxis sicherlich die Geister.
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