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ébastien Lecornu ist ein Mann wie ein Symbol. Seine Berufung zum Premierminister Frankreichs ist das Ergebnis der scheinbaren Unregierbarkeit, die das Land befallen hat. Der bisherige Verteidigungsminister, über den die Franzosen bis vorige Woche ziemlich wenig wussten, steht jetzt da als personifizierte Unmöglichkeit, die Staatsfinanzen des zweitgrößten EU-Landes zu sanieren. Er wird es dennoch versuchen müssen, so wie seine beiden Vorgänger, die genau daran gescheitert sind.












