Es war schon im vergangenen Jahr voll am Gisela-Gymnasium in Schwabing. Klassenzimmer und Fachräume waren durchgehend belegt, große Klassen konnten nicht geteilt werden, nicht alle Klassen hatten ein eigenes Zimmer, so beschreibt es Schulleiter Christoph Pfaffendorf. „Am Gisela-Gymnasium war die Raumnot bereits im G8 immens.“ Auf den zusätzlichen G9-Jahrgang bereitete sich die Schule vor, seit Jahren gibt es nur vier Eingangsklassen, nicht mehr. Von einer extrem angespannten Raumsituation spricht auch der Schulleiter eines anderen Münchner Gymnasiums, der nicht namentlich genannt werden möchte, – das führe dazu, dass im neuen Schuljahr auch spätnachmittags noch Unterricht stattfindet.