Erika sitzt im Hörsaal. Die Folien flimmern vorn vor sich hin, der Professor hält einen Vortrag, zwei junge Frauen kichern in der letzten Reihe. Doch für Erika fühlt es sich an, als säße sie hinter einem Aquarium. Das Plätschern des Wassers übertönt die Stimmen, jedes Geräusch klingt dumpf und fern. Niemand merkt, dass sie in diesem Moment nicht wirklich da ist. Dass sie dissoziiert. Dass ihr Körper dasitzt, aber ihr Kopf weit entfernt ist.
Gen Z: Wie ist es, mit einer Krankheit zu leben, die für andere nicht sichtbar ist?
Zwischen Schmerzmitteln und Panikattacken: Wie ist es, mit einer Krankheit zu leben, die äußerlich nicht sichtbar ist? Drei junge Frauen erzählen.






