Macht es wirklich Sinn, dass Grundschüler nach der Druckschrift noch eine Schreibschrift lernen, bevor sie ihre individuelle Handschrift entwickeln? Das will das bayerische Kultusministerium mit dem Modellprojekt „FLowBy“ klären. An 43 Grundschulen im Freistaat werden die Kinder angeleitet, direkt aus der Druckschrift ihre eigene Handschrift zu entwickeln – ohne den „Umweg“ über eine verbundene Schreibschrift.

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Dafür gibt es viele „Schreibwerkstätten“, in denen individuell passende Buchstabenverbindungen ausprobiert werden. Jeweils in der zweiten, dritten und vierten Klasse wird die Handschrift der Kinder beurteilt. Dabei geht es nicht nur um Kriterien wie Formklarheit, Leserlichkeit und Flüssigkeit, sondern auch um Geschwindigkeit.