PfadnavigationHomeWirtschaftWirtschaftsministerin„Energiewende am Scheideweg“ – Reiche will fixe Einspeisevergütung für neue Solaranlagen abschaffenVeröffentlicht am 15.09.2025Lesedauer: 2 MinutenKatherina Reiche (CDU), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, stellt den Monitoringbericht zur Energiewende vorQuelle: Kay Nietfeld/dpaBundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kündigt tiefgreifende Änderungen bei der Energiewende an. Fördermittel sollen überprüft und reduziert, Marktmechanismen gestärkt und Investitionen künftig gezielter gesteuert werden.Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die fixe Einspeisevergütung für neue Solaranlagen abschaffen. Sie halte daran fest, dass bis 2030 insgesamt 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien stammen soll, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Montag. Klimaneutralität und Wettbewerbsfähigkeit dürften aber keine Gegensätze sein und die Bezahlbarkeit sei „zu lange nicht ausreichend berücksichtigt worden“.„Die Energiewende steht an einem Scheideweg“, sagte die CDU-Politikerin am Montag in Berlin bei der Vorstellung des von ihr beauftragten Monitoring-Berichts zur Energiewende. „Damit sie gelingt, müssen Verlässlichkeit, Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Kostentragfähigkeit des Energiesystems für unseren Wirtschaftsstandort ins Zentrum rücken.“Reiche präsentierte dafür Schlüsselmaßnahmen. Das Ministerium erklärte, dass erneuerbare Energien heute schon oft mehr Strom liefern, als gebraucht wird - in wind- und sonnenarmen Zeiten dagegen zu wenig. Die Versorgungslücke könne dann „nur durch fossile Erzeuger oder Importe geschlossen werden“. Deutschland brauche gesicherte Leistung als Backup, so die Folgerung; genannt werden Speicher, Batterien, Biomasse, Wasserkraft und Gaskraftwerke.Lesen Sie auchUm „mehr Markt“ einzuführen, will Reiche zum einen die fixe Einspeisevergütung für Neuanlagen abschaffen und eine „Verpflichtung zur Direktvermarktung“ einführen. Zudem sollen „differenzierte Finanzierungsmodelle“ eingeführt werden, die Planungssicherheit für den Ausbau von erneuerbaren Energien ermöglichen.
Katherina Reiche will fixe Einspeisevergütung für neue Solaranlagen abschaffen – „Energiewende am Scheideweg“ - WELT
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kündigt tiefgreifende Änderungen bei der Energiewende an. Fördermittel sollen überprüft und reduziert, Marktmechanismen gestärkt und Investitionen künftig gezielter gesteuert werden.









