PfadnavigationHomeSportBasketballBasketball-EMVor dem Finale gegen Deutschland – Türken feuern Mitarbeiter wegen Instagram-PostVon Matthias MarburgVeröffentlicht am 14.09.2025Lesedauer: 2 MinutenDieses Video ist zur Zeit aus lizenzrechtlichen Gründen nicht verfügbar.Entdecken Sie weitere Videos in unserer Mediathek.WELT MediathekEin überheblicher Beitrag in den sozialen Medien wird einem Mitarbeiter der türkischen Basketball-Nationalmannschaft zum Verhängnis. Während die Mannschaft gegen Deutschland um die EM-Krone kämpft, ist der Mann schon wieder in seiner Heimat.Wenn man mitten in der Nacht einen Post bei Instagram absetzt, hat das selten gute Folgen. Das musste jetzt ein Mitarbeiter des türkischen Basketball-Verbandes feststellen – er wurde wegen eines Fotos, das er bei Social Media hochgeladen hatte, gefeuert. Und das vor dem Finale der Basketball-Europameisterschaft gegen Deutschland am Sonntag (20 Uhr/RTL, MagentaSport und im WELT-Liveticker).Der Mitarbeiter hatte nach dem überzeugenden Türkei-Sieg im Halbfinale gegen Griechenland zum Handy gegriffen und auf dem offiziellen Account des türkischen Verbandes ein offenbar bearbeitetes Foto von Shooting Guard Cedi Osman (30) hochgeladen, der über Griechenlands Superstar Giannis Antetokounmpo (30) fliegt.Lesen Sie auchDer NBA-Profi der Milwaukee Bucks steht hilflos an der Seitenlinie, hat den Blick abgewendet. Dazu schrieb der Mitarbeiter „No Mercy“ („Keine Gnade“). Im EM-Halbfinale hatte die Türkei deutlich gegen Griechenland gewonnen (94:68). Wegen des Posts beschwerte sich der griechische Basketball-Verband umgehend beim Verband Fiba Europe.Mitarbeiter mittlerweile wieder in der TürkeiTürkei-Trainer Ergin Ataman (59) erklärte im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Deutschland: „Diese Person hat den Post nachts gegen 2 Uhr gemacht, ohne dass jemand davon wusste. Als der türkische Verband davon erfahren hat, hat er diese Person sofort entlassen.“Und weiter: „Sie haben den Post gleich gelöscht und sie haben sich entschuldigt. Das war einfach kein guter Post, aber unglücklicherweise passiert so etwas bei Social Media.“ Der Mitarbeiter ist mittlerweile in die Türkei zurückgeschickt worden. „Es ist nur eine Person für diesen Beitrag verantwortlich. Der wurde sicherlich mit einigen Emotionen geschrieben, sagte Ataman.Der türkische Nationalcoach (auch Trainer des griechischen Topklubs Panathinaikos Athen) unterstrich die friedliche Atmosphäre rund um das Spiel: „Es mag politische Differenzen zwischen unseren Ländern geben, aber die Fans sind super miteinander umgegangen. Auch die Verbände haben ein tolles Verhältnis.“