PfadnavigationHomeSportSpanien-RundfahrtRennstall wurde bei Vuelta offenbar gebeten, sich den Israel-Feinden zu beugenVeröffentlicht am 15.09.2025Lesedauer: 3 MinutenDer Radsport-Weltverband UCI hat die pro-palästinensischen Proteste während der elften Etappe der Spanien-Rundfahrt kritisiert.Die Spanien-Rundfahrt der Radprofis wird wochenlang von pro-palästinensischen Demonstranten missbraucht. Sie sperren Strecken, attackieren Fahrer, Etappen müssen verkürzt werden. Hinter den Kulissen der Vuelta geht es hoch er, auch auf dem letzten Abschnitt kommt es zu Zwischenfällen.Auch am Finalwochenende der Spanien-Rundfahrt der Radprofis ging es nicht nur um Sport. Knapp 20 Kilometer vor dem Ziel der vorletzten Etappe am Samstag hatte eine Gruppe von Demonstranten versucht, eine Straße zu blockieren. Die Führungsgruppe und das Hauptfeld konnten aber um die Menschen herumfahren. Polizisten versuchten, die Blockade aufzulösen. Mehrere Demonstranten hatten palästinensische Fahnen in den Händen.Es waren nicht die ersten Vorfälle dieser Art bei der Rundfahrt. Im Gegenteil: Die Proteste und Sabotage-Akte pro-palästinensischer Demonstranten waren ein zentrales Thema der diesjährigen Rennen. Sie beziehen sich auf das Vorgehen von Israel im Gazastreifen. Die Vuelta war durchzogen von Störversuchen und Attacken aus dem Publikum. Erst brach die Jury die elfte Etappe kurz vor dem Ende ab, weil Demonstranten im Zielbereich die Sicherheit der Fahrer gefährdet hätten. Danach berichtete der Sportdirektor des Rennstalls Israel-Premier Tech von Morddrohungen gegen sein Team. Das Zeitfahren am Donnerstag war aus Sicherheitsgründen von ursprünglich gut 27 auf nur noch 12,2 Kilometer verkürzt worden. „Geben wir auf, ist das nicht nur das Ende unseres Teams“Was hinter den Kulissen passiert sein soll, beschrieb der kanadisch-israelische Teambesitzer Sylvan Adams. Demnach habe sich der Chef des Vuelta-Organisators „Unipublic“ den Israel-Feinden beugen wollen und ihn gebeten haben, das israelische Team, das mittlerweile auf die Nennung von „Israel“ auf seinen Trikots verzichtet, von der Rundfahrt zurückzuziehen. Lesen Sie auch„Aber ich habe ihm mitgeteilt, dass ich das nicht tun werde“, sagte Adams und führte aus: „Geben wir auf, ist das nicht nur das Ende unseres Teams, sondern auch von allen anderen Teams.“ Dann werde morgen jemand „gegen Teams aus Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten oder gegen Astana demonstrieren“. Lesen Sie auchDas Rennen endet an diesem Sonntag in Madrid. Schon vor der finalen Durchfahrt stand Jonas Vingegaard als Sieger fest, er musste nur noch durchkommen. Dass ihm dies gelingen werde, stand für den Dänen außer Frage. Bereits vor dem Finale sagte er: „Es ist eines der größten Rennen der Welt, ich habe immer davon geträumt, es zu gewinnen. Dass ich es geschafft und gewonnen habe, ist für mich ein wahr gewordener Traum.“Trotzdem kam es auch auf dem letzten Abschnitt zu Zwischenfällen. Die Etappe musste wegen propalästinensischer Proteste abgebrochen worden. Die Organisatoren teilten mit, es werde auch keine Siegerehrung geben. Zuvor hatten schon mehrere Medien wie der TV-Sender Eurosport und die spanische Zeitung „Marca“ unter Berufung auf die Veranstalter vom Abbruch berichtet. Zum Gesamtsieger wurde Vingegaard erklärt. An der Acht-Kilometer-Marke, die noch vor den Fahrern lag, hatten Demonstranten die Absperrungen durchbrochen und belegten die gesamte Straße. Es gab Zusammenstöße mit der Polizei, die nach eigenen Angaben mit 1.500 Kräften im Einsatz war.SUF mit dpa
Vuelta: Rad-Rennstall wurde offenbar gebeten, sich den Israel-Feinden zu beugen - WELT
Die Spanien-Rundfahrt der Radprofis wird wochenlang von pro-palästinensischen Demonstranten missbraucht. Sie sperren Strecken, attackieren Fahrer, Etappen müssen verkürzt werden. Hinter den Kulissen der Vuelta geht es hoch er, auch auf dem letzten Abschnitt kommt es zu Zwischenfällen.
















