Es mag wie ein Widerspruch in sich klingen, aber Wolfsburg hatte sich am Samstag ganz schön in Schale geworfen. Die Feierlichkeiten starteten frühmorgens mit einem Legendenspiel, bei dem einige prominente Mittellandkanal-Routiniers mitkickten, unter anderem der verlässliche Roy Präger oder die Brasilianer Grafite und Naldo. Hinterher wurden die Herrschaften in die Wolfsburger Arena kutschiert, wo sie zu Einlaufroutiniers umfunktioniert wurden und die Mannschaften auf den Rasen begleiteten. Zudem wurde ein hübsches Sondertrikot angefertigt, in den Farben Dunkelgrün und Cremeweiß, edel sah das aus. Auch die Heimfans hatten eine aufwendige Choreografie vorbereitet, sie hüllten die Tribünen in die Wolfsburger Vereinsfarben und drapierten standorttypische Begriffe hinzu: Werk. Stadt. Verein.
Jubiläumsspiel VfL Wolfsburg: Selten haben sechs Tore weniger Spaß bereitet
„Ich fühle sehr viel emotionale Leere“: Das 3:3 des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln fügt sich ins Gesamtbild des Fußballvereins.







