PfadnavigationHomePanoramaHumboldt Forum20-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung am Berliner StadtschlossVeröffentlicht am 13.09.2025Lesedauer: 2 MinutenBei einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Berliner Humboldt Forum ist ein Mensch getötet worden. Etwa 20 Personen, darunter Afghanen und Syrer, sollen mit Messern aufeinander losgegangen sein. Das Opfer sei durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden, so die Polizei.Am Humboldt Forum in Berlin-Mitte ist ein 20 Jahre alter Mann nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung und mehreren Stichen gestorben. Laut Polizei sieht es danach aus, „als ob eine Gruppe Afghanen eine Gruppe Syrer attackiert hat“.Ein 20 Jahre alter Mann ist infolge der gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen am Humboldt Forum im Stadtschloss am Freitagabend in Berlin-Mitte gestorben. Der Mann sei bei dem Angriff durch mehrere Stiche lebensgefährlich verletzt worden, teilten Berliner Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Eine Mordkommission der Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Totschlags. Angaben zur Tatwaffe machte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage zunächst nicht. Ein Polizeisprecher sprach auf X von Verletzungen durch scharfe oder spitze Gewalt. Festnahmen gab es laut Mitteilung bislang keine. Nach den Tätern wird gefahndet.„Die 6. Mordkommission hat den Fall übernommen. Es sieht ganz danach aus, als ob eine Gruppe Afghanen eine Gruppe Syrer attackiert hat“, zitiert die „BZ“ Polizeisprecher Florian Nath. Der 20-Jährige war den Angaben zufolge mit zwei weiteren Personen unterwegs, als er von einer Gruppe aus etwa 15 Menschen angegriffen wurde. Es kam gegen 19.35 Uhr zu dem Angriff. Der 20-Jährige war vor Ort noch reanimiert worden und kam anschließend auf eine Intensivstation. Seine zwei Begleiter seien leicht verletzt worden. Ein Polizeisprecher hatte am Freitag gesagt, Anrufer hätten von rund 20 Menschen berichtet, die am Humboldt Forum aufeinander losgegangen seien.Erst vor zwei Wochen gingen zwei Gruppen aufeinander losDie Ermittler prüfen, ob ein Zusammenhang mit dem Fall Ende August besteht und der Angriff Teil einer Fehde ist. Auch damals waren Afghanen und Syrer aufeinander losgegangen. Ein 24-Jähriger wurde lebensgefährlich am Rücken verletzt und in einem Krankenhaus operiert. Die anderen Männer im Alter von 20 bis 26 Jahren erlitten nach Polizeiangaben Stich- und Schnittverletzungen an Händen, Beinen sowie an Becken und Oberkörper.dpa/AFP/jm