Es war ein großer Moment, im Grunde sogar einer der größten der deutschen Basketball-Geschichte. Also mussten große Worte her und um die ist Dennis Schröder selten verlegen. In seiner Karriere als rasender Dribbler, Weltmeister und Vorredner hat der 31-Jährige viele öffentliche Auftritte hinter sich gebracht. Er hat polarisiert, weil er gerne übers Geldverdienen spricht, weil er in der US-Profiliga NBA zehnmal den Verein gewechselt hat. Und weil er vor dieser EM beklagte, dass er nie dieselbe Wertschätzung erfahren würde wie Dirk Nowitzki. Aber nun, als Schröder sein Nationalteam mit 26 Punkten, zwölf Vorlagen und fünf Rebounds ins Finale dieses Turniers geführt hatte, sprach er nicht über sich.
Basketball-EM: Dennis Schröder schwärmt nach Final-Einzug von Coach Mumbru
Endspiel gegen Türkei: Das Zusammenwirken zwischen Dennis Schröders Spiel und Alex Mumbrus Ideen prägt den deutschen Basketball-Erfolg.













