Vor wenigen Tagen erst hat Jochen Kopelke mit einer Hundertschaft der sächsischen Bereitschaftspolizei in Berlin gesprochen. Was die Kollegen und Kolleginnen dort dem Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP) über die Belastungen ihres Dienstes berichteten, fasst er in typischer Prägnanz zusammen: „Oberkante Unterlippe, ungezählte Überstunden, kein freies Wochenende mehr.“ Sein bayerischer Kollege Clemens Murr, Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand der GdP, hat in Hamburg St.-Pauli ähnliches gehört: „Da waren Beamte der Bereitschaftspolizei 32 Stunden durchweg im Einsatz, weil nicht genug Kollegen für die Ablösung da waren.“