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Washington. Die US-Regierung plant eine grundlegende Neuordnung des internationalen Asylrechts. Mitarbeiter des Außenministeriums wollen am Rande der UN-Generalversammlung in diesem Monat eine entsprechende Initiative vorstellen, wie aus zwei internen Dokumenten hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag vorlagen.
Kern des Vorhabens sei, dass Asylsuchende im ersten Land Schutz beantragen müssen, das sie erreichen – und nicht in einem Land ihrer Wahl. Zudem soll Asyl nur noch vorübergehend gewährt werden.
Das Aufnahmeland würde entscheiden, ob sich die Bedingungen im Heimatland ausreichend verbessert haben, um eine Rückkehr zu ermöglichen. Dies wäre eine grundlegende Abkehr von der bisherigen Asylpraxis in den USA und vielen anderen Staaten.







