Für sie: Weißgold

Deutsche Preisverleihungen sind ein surreales Ereignis. Die einen Fernsehleute übertreiben es und sind zu selbstgebräunt, zu frisiert, ja, irgendwie zu amerikanisch (Laura Wontorra), die anderen denken: Ach, ich brauche doch keinen Stylisten, das geht schon so, und schluffen mit der alten Clutch auf den roten Teppich. Das Ergebnis: Es ist schwierig, auf diesen modisch doch recht unbeholfenen Veranstaltungen so zu tun, als wäre man nichts Besseres, vor allem für große Fernsehstars. Die sehr gut angezogene Iris Berben wirkt in ihren feinen Prada-Looks ja stets wie ein Snob unter all diesen Medienschaffenden mit begrenztem Kleiderbudget, obwohl sie wahrscheinlich gar keiner ist.