Das erste gemeinsame Gruppenerlebnis war schon mal ein Erfolg. Am Dienstag besuchten die deutschen Spieler ein interaktives Kunstmuseum, die Schwester von Yannick Hanfmann gab den Tipp dafür. Das „teamLab Planets“ in Tokio befindet sich in der Nähe des Ariake Coliseum, wo die Vertreter des Deutschen Tennis-Bundes am Freitag und Samstag ihre Davis-Cup-Partie gegen Japan bestreiten werden. „Es gab Lichtprojektionen, Nebeleffekte, man konnte malen. Das war wirklich eine schöne und interessante Beschäftigung neben dem Tennis“, berichtete Teamchef Michael Kohlmann, der zudem die Botschaft überbringen konnte: „Alle sind fit und brennen auf das Duell.“
Ganz so selbstverständlich ist das nicht, die Reisestrapazen waren nicht unerheblich. Nach den US Open in New York sind alle Spieler erst mal für ein paar Tage nach Deutschland geflogen. Eine solche Davis-Cup-Runde kann auch ein gewaltiger Organisationsakt für die Betroffenen sein. Jan-Lennard Struff und Tim Pütz etwa flogen dann von Frankfurt nach Japan, Yannick Hanfmann von München, das Betreuerteam wiederum musste über Wien reisen, Justin Engel kam einen Tag später an, er startete seinen Trip in Frankreich. „Das war für alle nicht die leichteste Reise, aber so ist es eben“, sagt Kohlmann am Handy: „Das wird kein Grund sein, warum wir hier nicht gut spielen sollten.“






