Der Himmel wechselt zwischen nahezu vollständigem Schwarz und einem dunklen Grünton, das Meer ist eine Mischung aus Grau und Braun. Unter Deck ist es düster – und ohrenbetäubend laut. Es ist ein eher unheimliches Spiel der Farben und Töne, das auf aktuellen Videos und Bildern von Bord der südlich von Sardinien segelnden Seaexplorer-Yacht des Teams Malizia in die Welt geschickt wurde. Der Wind tobt unentwegt, die Wellen spülen in kurzen Abständen Hunderte Liter Wasser über das Boot und lassen es hin und her und auf und nieder schaukeln. Die Crew an Bord wird fast aus ihren Kojen geworfen, steht komplett schief im Cockpit – und versucht bei all den Turbulenzen, die mit fast 30 Knoten (etwa 55 Kilometer pro Stunde) über das Mittelmeer jagende Yacht sicher und möglichst schnell durch die Gewitterfront zu führen.
Boris Herrmann hat beim Ocean Race Europe den Anschluss verpasst
Boris Herrmann hat beim Ocean Race Europe kaum noch Chancen auf das Podium. Für die letzte Etappe im aufgepeitschten Mittelmeer veränderte seine Crew die Organisation an Bord – mit Erfolg.








