In Neuseeland sorgt der spektakuläre Fall einer mehrjährigen Kindesentführung, die am Montag mit einem tödlichen Schusswechsel zwischen der Polizei und dem Vater der Kinder geendet hatte, für Kontroversen. Der Polizeiminister kritisierte am Donnerstag Beiträge in den sozialen Medien, die den Vater Tom Phillips für seine Taten verherrlichten, weil er damit vermeintlich seine Kinder geschützt habe. Der Mann sei „kein Volksheld“, sondern ein „Monster“, der seine Kinder katastrophalen Bedingungen ausgesetzt und als menschliche Schutzschilde missbraucht habe, sagte Mark Mitchell. „Keine verantwortungsbewussten Eltern würden ihren Kindern so etwas antun, vor allem nicht mitten im kalten neuseeländischen Winter“, so Mitchell.
Neuseeland: Kindesentführer laut Polizei „kein Held“
Tom Phillips hatte sich und seine Kinder nach einem Sorgerechtsstreit fast vier Jahre lang im Wald versteckt – bis zu seinem Tod. Von manchen wird er nun für seine Tat verherrlicht.












