PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikAngriff in Katar – Was bedeutet Israels Alleingang für die US-Diplomatie?Veröffentlicht am 10.09.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/AP Images/Pablo Martinez MonsivaisTrump wurde von Israels Alleingang kalt erwischt. Katar ist brüskiert, die Diplomatie ins Wanken geraten. Wie viel Einfluss der US-Präsident wirklich hat und warum sein Verhältnis zu Netanjahu Rätsel aufgibt.Außerdem sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen über die neuesten Entwicklungen zwischen Russland und Polen und über die aktuellen Enthüllungen rund um den Fall Jeffrey Epstein. Die aktuelle Folge können Sie hier direkt hören: Abonnieren Sie diesen Podcast bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-FeedHier bekommen Sie schon einen ersten Einblick in die Folge: In der aktuellen Folge von „This is America“ geht es um die außenpolitischen Folgen des überraschenden israelischen Angriffs auf Hamas-Vertreter in der katarischen Hauptstadt Doha – und die politische Sprengkraft für die USA und ihren Präsidenten.Laut eigener Aussage wurde selbst Donald Trump von dem Angriff völlig überrascht – eine heikle Situation, zumal die USA sowohl Israel als auch Katar zu ihren engsten Partnern zählen. Dass der Präsident erst nach Beginn des Angriffs informiert wurde, wertet man in Washington als diplomatischen Affront. Trumps öffentlicher Ärger ist daher auch ein Signal an beide Länder: Katar solle sich auf weitere Angriffe dieser Art nicht gefasst machen müssen.Rückschlag für Nahost-VerhandlungenBrisant ist der Vorfall auch deshalb, weil die angegriffenen Hamas-Vertreter laut Katar zu Friedensgesprächen vor Ort waren. Die Vermittlungsbemühungen Dohas seit Oktober 2023 hatten bislang mehrfach zur Freilassung von Geiseln geführt. Dass Israel ohne Rücksprache mit Washington handelte, könnte nun den bereits fragilen Friedensprozess massiv gefährden. So verurteilte der katarische Herrscher die Aktion auch scharf und sprach von „staatlichem Terror“.Das Verhältnis von Trump zu Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ist derweil seit Jahren wechselhaft. Zwar gilt der US-Präsident in Israel als verlässlicher Partner – etwa durch die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem oder Initiativen wie die Abraham-Abkommen. Doch der aktuelle Alleingang Netanjahus stellt die strategische Abstimmung mit Washington infrage.Währenddessen verschärfen sich auch andere internationale Spannungen: Russland überzieht die Ukraine mit Luftangriffen wie noch nie seit Beginn des Krieges - und Anfang der Woche flogen russische Drohnen sogar über die Grenze zum Nato-Land Polen.Die Causa Epstein ist zurückNeben außenpolitischem Druck gerät Trump auch innenpolitisch erneut unter Beobachtung. Ein vom Kongress veröffentlichter Geburtstagsband zum 50. Geburtstag von Jeffrey Epstein enthält offenbar einen Brief mit Trumps Handschrift – trotz vorheriger Dementis. Die Skizzen und Anspielungen darin werfen unangenehme Fragen auf, auch wenn keine strafrechtlichen Vorwürfe gegen Trump im Raum stehen.Brisant: Trump hatte im Wahlkampf vollständige Transparenz versprochen – doch die Aufklärung stockt. Was genau hinter diesem Brief steckt, welche Verbindungen tatsächlich bestanden und warum das Weiße Haus so vehement dementiert, bleibt vorerst offen.Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus einem Transkript unseres USA-Podcasts erstellt und von einem WELT-Redakteur geprüft.„This is America“ ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de