Der Königsfelder Weg in Johannistal, einem beschaulichen Ortsteil des Bezirks Treptow-Köpenick im Osten Berlins, führt in den Wald. Hier steht zwischen Bäumen und nur wenige Meter entfernt von einer Siedlung, in der die Straßen Alpenrosenweg oder Agavenweg heißen, der Strommast, an dem Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch ein Stromkabel in Brand gesetzt haben. Zwischenzeitlich waren nicht nur 50 000 Haushalte im Bezirk ohne Strom, auch die Notrufnummern waren nicht erreichbar; Straßenbahnen und S-Bahn-Leitungen fielen aus. Altenheime, Schulen und die großen Unternehmen in Adlershof waren betroffen. Viele Kitas und insgesamt elf Schulen blieben am Mittwoch geschlossen, ebenso Hotels, Cafés und Supermärkte. Auch auf der großen Rudower Chaussee brennt kein Licht, gelegentlich überrascht eine Ampel damit, dass sie funktioniert.
Wer hat in Berlin den Strom gekappt?
Geschlossene Kitas und Schulen und kein Licht auf den Straßen: Im Berliner Südosten warten sie noch immer darauf, dass nach dem großen Stromausfall das verkohlte Kabel repariert wird.










