Die Gastgeber hätten es gern vermieden, den Ursprung und Anlass des Pressetermins in der Bayarena anzusprechen. Doch weder konnten sie dort die Erwähnung des Namens Erik ten Hag unter Strafe stellen, noch ließ sich verhindern, dass über die in der vorigen Woche erfolgte Trainer-Entlassung geredet wird. Deshalb bahnte sich Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes gleich nach der Begrüßung den geeigneten Weg, um das Thema schnellstens von der Tagesordnung zu schaffen.
Okay, räumte er ein, es sei „sicherlich keine ganz gewöhnliche Situation“, dass man hier schon wieder sitze, um einen neuen Trainer zu präsentieren – nachdem man erst vor zwei Monaten den Vorgänger in Dienst genommen hatte. Aber „zu den Beweggründen der Trennung (von ten Hag) habe ich letzte Woche schon Stellung genommen“, sagte Rolfes und erklärte damit die Vergangenheitsbewältigung beinahe so schnell für beendet, wie er sie begonnen hatte. Nun gehe es darum, „den Einstieg nach vorn zu schaffen“. Zu diesem Zweck blickte er auf den Mann zu seiner rechten Seite und hieß herzlich den nächsten neuen Boss im Trainerbüro willkommen, den vormaligen dänischen Nationaltrainer Kasper Hjulmand, 53.
Kasper Hjulmand bei Bayer Leverkusen









