Es ist wie verhext: Wenn einem alle auf die Finger schauen, klappt es einfach nicht. Da geht es dem Mercedes-Chef nicht anders als dem Normalbürger. Es ist Dienstag, große Eröffnung der Automesse IAA, und am Stand von Mercedes empfängt Ola Källenius Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die versammelte Auto-Presse. Im Mittelpunkt: der neue GLC, der große Hoffnungsträger des Konzerns. Und weil der jetzt voll elektrisch ist, bleibt dort, wo früher mal ein Verbrennungsmotor werkelte, Platz für eine Art zweiten Kofferraum. Frunk nennen die Autoleute so ein Fach und Källenius will es dem Kanzler unbedingt zeigen. Allein: Die blöde Klappe will sich vom zunehmend nervösen Källenius partout nicht öffnen lassen. „Vorführeffekt“, stöhnt der Topmanager. „Sie müssen es mir einfach glauben.“
IAA 2025 in München: Es klemmt bei Deutschlands Autobauern
Trotz innovativer Modelle kämpft die deutsche Autoindustrie gegen rückläufige Gewinne und Preisdruck.
















