Während dieses Länderspielblocks räumte Thomas Tuchel ein, dass sich die Führung einer Nationalmannschaft grundlegend von der eines Vereinsteams unterscheide. Diese Erkenntnis war wenig überraschend, zahlreiche andere prominente Trainer hatten sich in ähnlicher Form geäußert. Dennoch gebührte dieser Lerneffekt auch Tuchel, da sein zu Beginn dieses Jahres bezogener Posten als englischer Nationaltrainer seine erste Station außerhalb des Klubfußballs darstellt. So habe er sich bei den ersten beiden Zusamme­nkünften mit den Nationalspielern im Frühjahr und Sommer „viel anzueignen“ gehabt, gestand er. Doch die Erfahrungswerte haben sich gelohnt: Am Dienstagabend gewann England das WM-Qualifikationsspiel gegen Serbien in Belgrad – mit 5:0 (2:0)!