Wenn es noch etwas gibt, worüber man sich derzeit beim größten deutschen Ökolandbauverband Naturland einig ist, dann über den Charakter der Krisensitzung. Hitzig sei es zugegangen, emotional, lautstark, kontrovers und wechselseitig vorwurfsvoll, als am vergangenen Freitag gut 40 Delegierte des Naturland-Vereins in Fürstenfeldbruck zusammenkamen. Sie beratschlagten über Wege aus einer Krise, die Naturland viel Geld, den guten Ruf und schlimmstenfalls die Gemeinnützigkeit kosten könnte.
Naturland-Bauern strafen den Aufklärer ab
Nach Verwerfungen um einen Luxusvertrag für den ehemaligen Geschäftsführer ist Deutschlands größte Ökolandbau-Organisation tief zerstritten. Bei einer hitzigen Krisensitzung verliert der Mann seinen Posten, der die Vorgänge juristisch aufklären wollte: Präsident Hubert Heigl.







