Judith Scheytt ist inzwischen auf dem Weg nach Gaza. Dort wird sie wahrscheinlich nie ankommen, die israelische Armee hat auch früher schon „Flottillen“ aufgebracht. Aber am Telefon aus Sizilien gibt sich Scheytt, 18, zuversichtlich: Wenn nicht die Global Sumud Flotilla, dann werde der nächste oder übernächste Konvoi aus Schiffen die israelische Blockade des Gazastreifens brechen: „Ich bin nervös, aber auf lange Sicht ist es gefährlicher, in einer Welt zu leben, in der Staaten und andere Mächte Kriegsverbrechen und Völkermorde begehen können – ohne Konsequenzen.“