PfadnavigationHomePolitikDeutschlandForsa-UmfrageMerz rutscht weiter ab – Mehr als zwei Drittel der Bürger sind unzufrieden mit dem KanzlerVeröffentlicht am 09.09.2025Lesedauer: 3 MinutenEs ist ein weiterer Umfrageerfolg für die AfD: Die Partei kommt in einer aktuellen Insa-Erhebung für „Bild“ auf ihren in dieser Umfrage höchsten jemals gemessenen Wert.Bundeskanzler Friedrich Merz verliert weiter an Rückhalt. Ein zentraler Befund des Forsa-Instituts lautet: Der Regierungschef kümmere sich nicht ausreichend um die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands.Ein Großteil der Wahlberechtigten ist unzufrieden mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz. Das geht aus dem „Trendbarometer“ des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und ntv hervor. 67 Prozent der Bürger sind unzufrieden mit der Arbeit von Merz. Er verlor einen Prozentpunkt und rutschte auf einen Tiefstwert ab.Zustimmung erfährt Merz fast ausschließlich von den Anhängern der Union (70 Prozent), während SPD- (64 Prozent), Grünen- (74 Prozent), Linken- (90 Prozent) und AfD-Wähler (94 Prozent) mehrheitlich unzufrieden sind.Merz solle sich mehr um die Wirtschaft kümmernNur rund ein Fünftel der Bundesbürger (21 Prozent) hat laut „Trendbarometer“ aktuell den Eindruck, dass sich Merz ausreichend um die Lösung der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland kümmert. Das sind deutlich weniger als dies noch im Juni geäußert hatten (31 Prozent). 74 Prozent (gegenüber 59 Prozent im Juni) finden, dass sich Merz mehr darum kümmern müsste. Dass Merz sich nicht ausreichend um die Lösung der wirtschaftlichen Probleme kümmert, meint mittlerweile eine Mehrheit in allen politischen Lagern – und anders als noch im Juni auch eine Mehrheit der CDU/CSU-Anhänger (64 Prozent).Bei der Einschätzung der politischen Kompetenz rutscht die Union auf 19 Prozent (minus eins) ab, bleibt aber weiterhin vorn, gefolgt von der AfD mit 11 Prozent. SPD (7 Prozent), Grüne (5 Prozent) und Linke (5 Prozent) bleiben auf niedrigem Niveau. Mehr als die Hälfte der Bundesbürger (51 Prozent) traut jedoch keiner Partei zu, die Probleme im Land zu lösen.Bei den Umfragewerten der Parteien gibt es in der Forsa-Befragung keine Veränderung. Die AfD liegt hier weiterhin knapp vor der Union, die SPD landet auf Platz drei. Die Linkspartei bleibt vor den Grünen.Die Umfragewerte von Forsa im Überblick: AfD: 26 ProzentUnion: 25 ProzentSPD: 14 ProzentLinke 12 ProzentGrüne: 11 ProzentBSW: 3 ProzentFDP: 3 ProzentSonstige: 7 ProzentDie Daten zu den Parteiwerten wurden von Forsa vom 2. bis 8. September erhoben. Datenbasis: 2500 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: ± 2,5 Prozentpunkte. Die Daten zur Frage „Kümmert sich Friedrich Merz ausreichend um die wirtschaftlichen Probleme im Land?“ wurden am 5. und 8. September 2025 erhoben. Datenbasis: 1009 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.Insa: AfD erreicht in Umfrage höchsten jemals gemessenen Wert – Linke verliertEin etwas anderes Bild zeigt sich in der aktuellen Erhebung des Insa-Instituts. Die AfD kommt hier mit 25,5 Prozent auf ihren in dieser Umfrage höchsten jemals gemessenen Wert. Die Union liegt gleichauf.Lesen Sie auchDie SPD kommt in dieser Umfrage auf unveränderte 14,5 Prozent, auch die Grünen verharren bei 11 Prozent und bleiben vor der Linkspartei, die einen Prozentpunkt verliert und auf 10 Prozent kommt. Obwohl das BSW leicht hinzugewinnt (+0,5), würde die Partei um Sahra Wagenknecht den Sprung in den Bundestag knapp verpassen. Sie kommt auf 4,5 Prozent. Auch die FDP ist mit 3,5 Prozent der Fünf-Prozent-Hürde äußerst fern.Die Ergebnisse der Insa-Umfrage im Überblick:CDU/CSU: 25,5 Prozent (unverändert)AfD: 25,5 Prozent (+0,5)SPD: 14,5 Prozent (unverändert)Grüne: 11 Prozent (unverändert)Linke: 10 Prozent (-1)BSW: 4,5 Prozent (+0,5)FDP: 3,5 Prozent (unverändert)Sonstige: 5,5 Prozent (unverändert)