Sommer in München, Juli, ein Café im Glockenbachviertel: Tags zuvor ist der Choreograf Marco Goecke für seine Neufassung von „Le Sacre du Printemps“ im Staatstheater am Gärtnerplatz stürmisch gefeiert worden. Nicht selbstverständlich, wurde der 53-Jährige doch vor gut zwei Jahren für eine Weile zur Persona non grata der Branche, nachdem er eine Kritikerin mit einem Beutel Hundekot angeschmiert hatte. Auf seinen Rauswurf als Ballettchef am Staatsballett Hannover folgten damals Entschuldigung, Rückzug und schließlich die Rehabilitierung des Choreografen, der als absolutes Ausnahmetalent gilt. Jetzt beginnt Marco Goecke seine Arbeit als Ballettdirektor in Basel.
Choreograf Marco Goecke: „Ich war noch nie im Leben inspiriert“
Choreograf Marco Goecke im Interview über den Tanz, seine Mutter und darüber, was er heute über die Hundekotattacke denkt.







