PfadnavigationHomeSatireArtikeltyp:Satire„Jupiter“ gibt aufNach Merz-Besuch – Supercomputer in Jülich kaputtVeröffentlicht am 10.09.2025Lesedauer: 2 MinutenEigenartig: Der Supercomputer ächzte ganz fürchterlich nach der Visite des BundeskanzlersQuelle: Adobe Firefly; Uwe Koch/HMB Media/picture alliance; Revierfoto/dpa/ picture alliance; generativ bearbeitet; Montage: GLASAUGENur wenige Tage nach seiner Einweihung durch Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Supercomputer „Jupiter“ den Dienst eingestellt: Ein Unbekannter hatte dem Rechner Fragen zur erfolgreichen Koalitionsarbeit in Berlin gestellt.Damit konnte buchstäblich keiner rechnen: „Jupiter“, Europas schnellster Supercomputer, hat kurz nach seiner feierlichen Einweihung durch Bundeskanzler Friedrich Merz den Geist aufgegeben. „Wir stehen vor einem großen Rätsel“, heißt es seitens des Forschungszentrums Jülich, das den Wunderapparat betreibt. Nur wenige Stunden nach dem Besuch von Merz habe „Jupiter“ unter einigem verzweifeltem Ächzen angefangen, Rauch auszustoßen, so die erstaunten Techniker. „Die Platinen glühten förmlich und man konnte ein leises Weinen hören.“Verschaffte sich ein Unbekannter Zugang zu „Jupiter“?Auf der Suche nach den Ursachen für das seltsame Verhalten des Supercomputers sei man auf eine Reihe an mysteriöse Anfragen gestoßen, die ein Unbekannter direkt nach der Inbetriebnahme an „Jupiter“ gestellt habe, ist aus Jülich zu vernehmen. Lesen Sie auchLaut Computerprotokoll sei der Rechner beispielsweise dazu aufgefordert worden, Lösungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Union und SPD in der Bundesregierung auszuarbeiten. Außerdem wollte der Fragesteller wissen, wie man die AfD in die Schranken weisen könne, was die nächsten Schritte von US-Präsident Donald Trump seien und wie man auf die schnellste Weise an schönes volles Haar komme. Supercomputer hat keine Lust mehr„Das war anscheinend zu viel des Guten für ,Jupiter‘“, beklagt man im Forschungszentrum. Der Rechner habe sich mit einem depressiven Seufzen heute früh selbst abgeschaltet und kündigte ein dreimillionenjähriges Sabbatical an. Seine letzten Worte lauteten: „Nur weil ich pro Sekunde eine Trillion Rechenoperationen ausführen kann, bin ich doch nicht Gott! Außerdem lautet die Lösung nicht 42, ich habe es selbst durchgerechnet. Viel Glück noch!“Lesen Sie auchIn Jülich ist man nach wie vor ratlos, wer dem Gerät mit seinen 24.000 Chips derart zugesetzt haben könnte: „Seltsam, außer Friedrich Merz hatte kein anderer Zugang zu dem Computer. Forschungsministerin Dorothee Bär, die auch anwesend war, interessiert sich ja nicht so für Technik.“Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook, X oder Instagram – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!
Nach Besuch von Friedrich Merz: Supercomputer in Jülich kaputt - WELT
Nur wenige Tage nach seiner Einweihung durch Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Supercomputer „Jupiter“ den Dienst eingestellt: Ein Unbekannter hatte dem Rechner Fragen zur erfolgreichen Koalitionsarbeit in Berlin gestellt.







