PfadnavigationHomePanoramaAthenErdbeben der Stärke 5,2 erschüttert Griechenland – Epizentrum vor bekanntem BadeortVeröffentlicht am 09.09.2025Lesedauer: 2 MinutenDas Epizentrum lag nur vier Kilometer vor dem bekannten Badeort Nea StyraQuelle: Thanassis Stavrakis/AP/dpaEin Erdbeben der Stärke 5,2 hat in der Nacht zum Dienstag Griechenland erschüttert. Das Beben ereignete sich vor der Küste rund 45 Kilometer nordöstlich von Athen, wie das Institut für Geodynamik des Nationalen Observatorium Athens erklärte. Es war auch in der griechischen Hauptstadt zu spüren.Das Epizentrum lag den Angaben zufolge vier Kilometer vor dem Badeort Nea Styra im Südwesten von Euböa, der zweitgrößten Insel Griechenlands. In einer Tiefe von etwa elf Kilometern. Hinweise auf Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. Athen stand in den letzten Jahren vor großen Herausforderungen: Da waren die Brände 2022, die große Waldflächen zerstörten und Evakuierungen erforderten. Heute baut sich die Region um Athen wieder auf. Immer wieder kleinere ErdbebenGriechenland ist eines der aktivsten Erdbeben-Länder Europas. Es liegt auf der Grenze zwischen den tektonischen und eurasischen Platten. Die meisten Erdbeben sind eher schwach und verursachen kaum Schäden. Das Land erlebt jedes Jahr Tausende von kleinen Beben. Besonders hoch ist das Erdbeben-Risiko in der Nähe von Kreta, den Ionischen Inseln und der Ägäis.Das schwerste Erdbeben in der griechischen Geschichte erschütterte die Ionischen Inseln im August 1953, als eine Reihe von starken Beben, darunter eines der Stärke 7,2 Kefalonia, Zakynthos und Ithaka verwüstete. Es starben damals 450 Menschen, Tausende wurden verletzt und fast jedes Gebäude auf den Inseln zerstört. Die Katastrophe veränderte die Region massiv und führte zu Massenauswanderungen. Seitdem gibt es in Griechenland strengere Bauvorschriften.AFP