Hier müsste wirklich mal jemand aufräumen. Auf dem Alter Markt vor dem Kölner Rathaus pappt durchgeweichtes Konfetti auf dem Kopfsteinpflaster, neben den Mülleimern liegen leere Kölsch-Dosen. Die Bühne, auf der am Tag zuvor beim Christopher Street Day noch gesungen und über Gleichberechtigung und Fetisch diskutiert wurde, zerlegen Monteure immerhin schon wieder in ihre Einzelteile. Eine regenbogenbunte Party war das und Henriette Reker überaus guter Laune. Es war ja einer der wenigen Anlässe in letzter Zeit, zu dem sie mal nicht selbst in ihre Einzelteile zerlegt wurde – wie sonst so oft von denjenigen, die ihre Arbeit als Oberbürgermeisterin Kölns eher so mittel finden. Auch wenn es praktisch die ganze Zeit gegossen hat.