PfadnavigationHomePanoramaEpstein-AktenKönig Charles lädt seinen Bruder aus – „Eine kalte dunkle Zelle, Prinz Andrew in Handschellen“Veröffentlicht am 09.09.2025Lesedauer: 3 MinutenDonald Trump wird die Skandalberichterstattung um seine Verbindungen zu Jeffrey Epstein nicht los. Angeblich zeichnete und schrieb Trump eine Geburtstagskarte mit schlüpfrigem Inhalt für Epstein. Eine Kopie dieser Karte liegt nun auf dem Tisch der Oberaufseher des Repräsentantenhauses.In den USA werden Teile der Epstein-Akten veröffentlicht. Das beschäftigt sogar König Charles III. in Großbritannien. Denn wieder einmal spielt auch sein Bruder darin eine Rolle. Der König reagiert.Eine äußerst unangenehme Situation für den britischen König. Charles III. möchte die Beziehungen Großbritanniens zu den USA verbessern und lädt US-Präsident Donald Tump für zwei Tage ins Königreich ein. Der Buckingham Palast wird gerade renoviert, deshalb findet das Treffen sehr privat auf Schloss Windsor statt. Am 16. September wird Trump dort erwartet. Doch das Aufrollen des Epstein-Skandals in den USA bringt den König nun in Bedrängnis. Erneut spielt sein Bruder Andrew dabei eine gewichtige Rolle. Einige möchten den Herzog von York statt beim Staatsbankett mit Trump lieber in den USA in Handschellen sehen.Prinz Andrew zahlte im Februar 2022 Millionen an die Epstein-Anklägerin Virginia Guiffre und leistete außerdem eine „erhebliche Spende“ an ihre Wohltätigkeitsorganisation für Opferrechte, um einer Klage aus dem Weg zu gehen. Giuffre hatte behauptet, als 17-Jährige von Jeffrey Epstein zum Sex mit Andrew gezwungen worden zu sein.Der hat dies stets bestritten und sogar gesagt, er habe Giuffre nie getroffen. Kurz darauf erschien jedoch ein gemeinsames Foto der beiden. Guiffre beging im April 2025 im Alter von 41 Jahren Selbstmord.Aus seiner Verbindung zu Epstein machte Andrew nie ein Geheimnis. Er lud sowohl den Investmentbanker als auch dessen langjährige Vertraute Ghislaine Maxwell zur Feier des 18. Geburtstags seiner Tochter, Prinzessin Beatrice, ein. Ein Maskenball im Juli 2006 auf Schloss Windsor. Lesen Sie auchPrinz Andrew wurden daraufhin von seiner Mutter, der verstorbenen Königin Elisabeth II., sämtliche militärischen Titel entzogen. Er gilt nicht mehr als berufstätiges Mitglied der königlichen Familie. Zwar darf er den Titel „Königliche Hoheit“ behalten, doch Andrew hat ihn in offizieller Funktion seitdem nicht wieder verwendet. „Möge jeder Tag ein weiteres wunderbares Geheimnis sein“Das FBI hatte nach dem Tod des Milliardärs die Akte Epstein geschlossen. Nun haben einige Abgeordnete Teile davon an die Öffentlichkeit gebracht. Darin soll ein anzüglicher Brief Trumps an Epstein enthalten sein. Er schrieb im Format der Kurven einer Frau anlässlich Epsteins Geburtstag: „Ein Freund ist ein wunderbares Geschenk. Alles Gute zum Geburtstag – und möge jeder Tag ein weiteres wunderbares Geheimnis sein.“ Trump streitet ab, dass der Brief von ihm ist. Aus den nun veröffentlichten Akten soll auch hervorgehen, dass Prinz Andrew einer mutmaßlichen chinesischen Spionin den Hof gemacht haben soll. Die republikanische Abgeordnete Nancy Mace aus South Carolina fordert die strafrechtliche Verfolgung des Prinzen in den USA. König Charles III. ist darüber überhaupt nicht amused und streicht seinen Bruder, so berichtet die „New York Post“, von der Gästeliste des Staatsdinners zu Ehren Trumps und seiner Ehefrau Melania. Noch bei seinem letzten Staatsbesuch in Großbritannien im Juni 2019 hatte Trump den Herzog von York im sehr privaten Kreis gesehen. Danach war von einem Geschäftstreffen die Rede. Lesen Sie auchDie US-Abgeordnete Mace fordert derweil, Andrew „Handschellen“ anzulegen. Sie hatte nach einer nicht-öffentlichen Sitzung des Aufsichtsausschusses des Repräsentantenhauses mit Epstein-Opfern Tränen in den Augen, als sie den Saal verließ. „Jetzt scheint ein guter Zeitpunkt zu sein, über die strafrechtliche Verfolgung von Prinz Andrew für alle möglichen Verbrechen auf US-amerikanischem Boden zu diskutieren“, schreibt Mace auf „X“. Und: „Eine kalte, dunkle Zelle. Prinz Andrew in Handschellen. Das sendet die richtige Botschaft.“fro