PfadnavigationHomeSportFußballArbeitssieg gegen NordirlandDeutschland bleibt gegen die Nummer 71 der Weltrangliste 40 Minuten ohne TorschussVeröffentlicht am 07.09.2025Lesedauer: 2 MinutenViel Krampf und Kampf, wenig Spiel – Deutschland müht sich zum Pflichtsieg gegen NordirlandQuelle: Rolf Vennenbernd/dpaDie deutsche Nationalmannschaft müht sich im WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland zum Sieg. Das Team von Julian Nagelsmann bietet den Fans Schonkost. Es fehlt in der Offensive an Ideen, Spielwitz und Kreativität.Nick Woltemade nahm den scharfen Pass von Jamie Leweling in der 23. Minute direkt. Der Versuch des deutschen Stürmers wurde in letzter Sekunde von einem nordirischen Abwehrspieler geblockt. Was wenig spektakulär war, sollte für eine lange Zeit der vorerst letzte Höhepunkt beim 3:1 der deutschen Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland bleiben. Das Team von Julian Nagelsmann bot den Fans eine ganz zähe Vorstellung gegen die Nummer 71 der Weltrangliste. Nach dem geblockten Schussversuch Woltemades mussten die Zuschauer 40 Minuten auf den nächsten Torschuss der Nationalmannschaft warten. In der 63. Minute scheiterte Linksverteidiger David Raum nach einer Freistoßvariante am nordirischen Torwart Bailey Peacock-Farrell, der trotz der drei Gegentore einen vergleichsweise ruhigen Abend verlebte. Erst ein Doppelschlag von Nadiem Amiri und Florian Wirtz, der einen Freistoß traumhaft in den Winkelt schlenzte, erlöste die Nationalmannschaft gegen tapfer verteidigende, aber spielerisch sehr limitierte Nordiren. Deutschland hatte deutlich mehr Ballbesitz, wusste damit aber oft nichts anzufangen. Im Mittelfeld fehlte der schwer verletzte Jamal Musiala an allen Ecken und Enden. Ohne den Star des FC Bayern gab es keinen Spieler, der im offensiven Drittel des Spielfelds das Dribbling gesucht und somit für einen überraschenden Moment gesorgt hat. Keine Kreativität in der OffensiveDie meisten Pässe wurden quer und nicht steil in die Spitze gespielt. Es fehlte in der Offensive an Kreativität und Ideen. Trotz des erdrückenden Ballbesitzes kam nie ein offensiver Spielfluss zustande. Erst die Einwechslung von Nadiem Amiri und Stürmer Maximiölian Beier belebte das träge deutsche Offensivspiel.Lesen Sie auch„Wir mussten viel wiedergutmachen. Wir machen gerade keine einfache Phase durch. Die Gegner sind gegen uns immer doppelt motiviert. Das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben“, sagte Amiri.step