Den Ton dieses US-Open-Finales setzten Carlos Alcaraz und Jannik Sinner gleich in den ersten acht Minuten. In der Musik würde man sagen, dass bei dieser Ouvertüre Pauken, alle Pfeifen der Orgel und die Trompeten von Jericho eingesetzt wurden. Im Tennis lautet das Urteil nach so einem Auftakt, dass es sich die beiden so richtig gegeben haben beim ersten Aufschlagspiel: Wuchtige Grundschläge, fünf, sechs oder sieben nacheinander in einem Ballwechsel, dazu taktische Finessen wie Netzattacken sowie die zur Schau gestellte Fähigkeit, ihre Körper beim Erlaufen von Bällen in Tai-Chai-Extrempositionen zu begeben. Nach 13 Ballwechseln hatte der Spanier Carlos Alcaraz gleich das erste Break und damit den ersten Donnerschlag der Partie geschafft.
Finale der US Open: Alcaraz bezwingt Sinner in vier Sätzen
Im Endspiel von New York dominiert der Spanier Carlos Alcaraz den Italien Jannik Sinner und gleicht zum 2:2 nach Grand-Slam-Turniersiegen im Jahr 2025 aus. Wegen des Besuchs von US-Präsident Donald Trump kommt es beim Einlass zum Chaos.












