Die Vorbereitung eines Bundesliga-Heimspiels ist für den TSV Bad Königshofen immer mit einem gewissen Aufwand verbunden. Die Halle muss für die deutsche Tischtennis-Elite hergerichtet werden, was besonders in Ferienzeiten wie jetzt eine Herausforderung ist, da viele der freiwilligen Helfer noch im Urlaub sind. So viel um die Ohren wie diesmal hatte TSV-Geschäftsführer Andreas Albert aber schon lange nicht mehr. Und das wegen nur eines Mannes: Das sei „alles Fan Zhendong geschuldet“, erklärt er. Der 28-jährige Chinese löst seit seinem Wechsel zum 1. FC Saarbrücken einen Wirbel aus, der für deutsche Tischtennis-Verhältnisse alle Dimensionen sprengt – und ist am Samstag im beschaulichen Bad Königshofen zu Gast, wenn der TSV am zweiten Spieltag die Saarländer empfängt (15 Uhr).
Fan Zhendong in der Tischtennis-Bundesliga: „Der arme Kerl muss ja nachts auch mal schlafen können“
Kartenbestellungen aus aller Welt, volle Hallen, Shuttle-Service für chinesische Fans: Seit Olympiasieger Fan Zhendong für Saarbrücken spielt, erfährt die Tischtennis-Bundesliga einen ungewohnten Hype.









